Neue Studie zur langfristigen Auswirkung des Kaffeetrinkens
Epidemiologische Studien legen nahe, dass häufiger Kaffeekonsum mit einem niedrigeren Blutdruck verbunden ist.
Wie genau dieser Zusammenhang zustande kommt, ist jedoch weiterhin unklar.
Die aktuelle Studie nutzte die mendelsche Randomisierung (MR), um den potenziellen kausalen Zusammenhang zwischen Blutdruck und Kaffeekonsum zu untersuchen.
Dafür wurde eine Analyse unter Verwendung eines MR-Studiendesigns mit zwei unabhängigen Stichproben durchgeführt.
Genetische Varianten, die mit dem Kaffeekonsum in Verbindung stehen, wurden durch eine Metaanalyse von GWAS-Daten von 428.860 Personen in der UK Biobank (UKB) identifiziert.
Die Ergebnisse ergänzten die wachsende Zahl von Belegen dafür, dass regelmäßiger Kaffeekonsum mit einer Senkung des Blutdrucks verbunden ist.
Gewohnheitsmäßige Kaffeetrinker können von einer schützenden Wirkung auf den Blutdruck profitieren – man nimmt an, dass die reichlich vorhandenen Antioxidantien des Kaffees dafür verantwortlich sind.
J Zhong et al, 2025. Intake of coffee and blood pressure: A Mendelian randomized study, Nutrition, Metabolism and Cardiovascular Disease